Erst um 6.300 v. Chr. entstanden bei Summern erste glatten Steine. Sie bestanden zusätzlich aus verschieden Füllstoffen wie Sand, Stroh und Tierkot, wodurch sie festiger und beständiger waren.

Neue Technologien im 4. Jh. v. Chr.

Die Brenntechnik wurde erst 3.500 v. Chr. angewendet. Dabei war es überhaupt nicht einfach, die richtige Temperatur um 1.000 °C für eine bestimmte Zeit aufrechtzuerhalten. Eine große Rolle bei der Produktion von robusten Klinkern spielte ebenfalls die richtige Auswahl von Materialien – nicht alle Sorten von Ton oder Lehm waren dafür geeignet.

Hohe Preise des wertvollen Baumaterials

Selbstverständlich stand die Technik des Brennens nicht jedem zur Verfügung. Klinker – als luxuriöser – Baustoff war um 2.000 v. Chr. fast dreißigfach teurer als normale, luftgetrocknete Ziegel.

Einsatz der chinesischen Baumeister

Einen großen Beitrag bei der Entwicklung der Backsteinbauten leistete um 1.000 v. Ch. die chinesische Architektur. Die chinesischen Bauten aus Ziegelsteinen wurden zwar ohne Mörtel errichtet, sie charakterisierten sich jedoch mit Einsatz vom Schutt, mit dem die Hohlmauerwerke aufgefüllt wurden. Diese Baumethode wird sogar heute weiter angewendet.

Weiterentwicklung des Klinkers durch Römer

Im römischen Reich wurde die Technik des Brennens weiterentwickelt. Auch die Römer haben als erste Betonmauern mit Ziegeln verkleidet. Vorher verputzt, wurden die Ziegel erst seit dem 2. Jh. zu dekorativen Fassadenelementen und dienten zur Wandverblendung. Unterschiedliche Formen und Farbtöne erweiterten den Einsatzbereich des beständigen Baumaterials.

Seit Tausenden Jahren schon bauen die Menschen aus Ziegeln. Der Klinker wird immer wieder hoch geschätzt und gilt im Bauwesen als einer der hochwertigsten Baustoffe. Wer nach einem Baumaterial für lange Jahre sucht, soll auf jeden Fall die Wahl des Klinkers in Erwägung ziehen.